Menschliche Muskulatur zweier Fußballspieler © Fotografie: Fr. Meier/Fr. Kehrstephan, MKII (20/21) Neuendettelsau

Knochen, Nervenbahnen und Blutgefäße: Wie könnte man die Unterrichtsinhalte des Faches Medizin besser veranschaulichen als in einer Ausstellung des Körperwelten Erfinders Gunther von Hagens?
So fuhren die Kurse UKII, UKa, MKa1 und MKa2 der Fachschule für Heilerziehungspflege Neuendettelsau im Januar 2020 in Begleitung der Lehrkräfte Frau Peter und Frau Dotzer nach Heidelberg in das zur Dauerausstellung KÖRPERWELTEN Museum in Heidelberg (Facebook Körperwelten).

Überblick über das menschliche Blutgefäßsystem © Fotografie: Fr. Meier/Fr. Kehrstephan, MKII (20/21) Neuendettelsau

Motto der Ausstellung war die „Anatomie des Glücks“ (Abb. 1, Tickets und Buchung auf www.koerperwelten.de). Unter diesem Aspekt, was macht Menschen glücklich, wie (er-)leben wir Glück und was können wir selbst dazu beitragen, führten die ausgestellten Exponate deutlich vor Augen, wie zerbrechlich das Glück und die menschliche Gesundheit doch sind und in welchem Zusammenhang das eigene Wohlbefinden und die Gesundheit stehen. Die Bandbreite der Exponate umfasste den gesamten menschlichen Körper: das Skelett, Muskeln, die Nervenbahnen, Blutgefäße im Körper (siehe Abbildung 3) und besonders eindrucksvoll im Gehirn, aber auch sämtliche inneren Organe wie Herz, Lunge, Leber oder Darm inklusive möglicher Erkrankungen.

Eine Raucherlunge, ein vergrößertes Herz infolge einer Herzerkrankung oder Magengeschwüre konnten ausgiebig studiert werden. © Fotografie: Fr. Meier/Fr. Kehrstephan, MKII (20/21) Neuendettelsau

Aber auch das Wunder des Lebens an sich: die Entwicklung des Embryos von seiner Entstehung bis zur Geburt waren unter den Exponaten. Doch nie entstand der Eindruck des „Zur-Schau-Stellens“; immer waren die ausgestellten Exponate mit Respekt und unter ästhetischen Gesichtspunkten präpariert. Abgerundet wurde die Körperwelten-Ausstellung durch eine Wand, auf die Besucher die Frage „Bevor ich sterbe möchte ich...“ beantworten durften. Die Antworten waren sehr aufschlussreich und teilweise sehr persönlich. Von „einmal ans Meer fahren“ über „lieben und geliebt werden“ bis hin zu „möchte ich meinen Fußballclub gewinnen sehen“ war praktisch alles dabei. Last but not least durften die Schüler*innen und Lehrkräfte vor dem Verlassen der Ausstellungsräume einen am Eingang erhaltenen Chip in ein Gefäß ihrer Wahl werfen; was würden wir wohl am meisten ändern wollen zum Schutze unserer Gesundheit und Wohlbefindens? Zur Auswahl standen zum Beispiel weniger Stress, mehr Bewegung oder gesündere Ernährung. So hatte der Besuch der Ausstellung letztendlich auch noch eine Message, die man mit nach Hause nehmen konnte: ohne Gesundheit ist alles Nichts!


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